Wie viel Vielfahlt darf's denn sein?

Vielfalt & Pluralismus: der Zyklus der Politiken

Die Bürgerinnen und Bürger unterscheiden sich hinsichtlich Geschlechtes und Alter, Herkunft und Kultur, Religion und Weltanschauung. Alle sind eben anders – doch in der Praxis werden diesem Anderssein oft auch harte Grenzen gesetzt. Die Gesellschaft feiert zwar das Individuum, schafft aber zugleich Zwänge zur Konformität. Dem Pluralismus wird in standardisierten Verwaltungs- und Arbeitswelten wenig Raum gegeben.

In diesem Zusammenhang spielt der Begriff „Vielfalt“ eine zentrale Rolle: kulturelle, ethnische, religiöse, sexuelle und körperliche Vielfalt und die sozioökonomischen Ungleichheiten, die aus ihnen gemacht werden können, sind Themen, die die ganze Lehre Demokratiebildung durchziehen.

Mit der Vielfalt ist sowohl die Binnendifferenzierung in einer Gesellschaft als auch die grenzübergreifende Ebene in der Großregion und die internationale Ebene in Europa gemeint: Auf verschiedene Ebenen werden Integrationsdiskurse (in unterschiedlicher Weise) geführt, die Gegenstand der Demokratiebildung sind. Nebeneuropäischer Integration, dem Umgang mit religiösen Pluralismus in einer vermeintlich säkularen Gesellschaft und dem kulturellen Wandel, der mit Migrationsgeschichten einhergeht, ist die Thematisierung von „diversity“ in der Wirtschaft ein weiteres Thema, das gerade in der Großregion eine große Rolle spielt („diversitymanagement“, Differenz als Ressource usw.).

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Alle Schulformen sind willkommen; die Arbeitssprache ist Deutsch.