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Gipfel der Grossregion



1. Gipfel der Großregion, Bad Mondorf 1995

Seit 1995 werden regelmäßig Gipfel der Großregion zwischen

  • dem Premierminister des Grossherzogtums Luxemburg
  • dem Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz
  • dem Ministerpräsidenten des Saarlandes 
  • dem Ministerpräsidenten der Wallonischen Region
  • dem Ministerpräsidenten der Französischen Gemeinschaft Belgiens
  • dem Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
  • dem Minister für Landesplanug des Grossherzogtums Luxemburg
  • dem Präfekten der Region Lothringen und der Moselle
  • dem Präsidenten des Regionalrates Lothringen
  • dem Präsidenten des Generalrates Meurthe-et-Moselle
  • dem Präsidenten des Generalrates Moselle

Diese Treffen auf höchster politischer Ebene sollen der grenzüberschreitenden und interregionalen Zusammenarbeit in der Großregion neue Impulse geben. Jeder Gipfel fasst Beschlüsse die gemeinsam umgesetzt werden.

Die gemeinsame Erklärung des 1. Gipfels der Grossregion hat unterstrichen, dass

Die europäische Idee gewinnt an Realität. Greifbarer als je zuvor ist heute die Chance, eine immer engere Union der Völker Europas zu verwirklichen. Im Rahmen dieses In¬tegrationsprozesses kommt den Gebieten an den Binnengrenzen eine besondere Rolle zu: Gerade hier wächst Europa zusammen. In dieser Überzeugung haben folgende Teilnehmer am 20. September 1995 anläßlich eines ersten „Gipfels der Großregion“ in Bad Mondorf (Luxemburg) getagt“.

Sie stellen gemeinsam fest, dass „sich unter den Bewohnern der europäischen Kernregion ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat, das sich in vielen grenzüberschreitenden Maßnahmen und Projekten täglich bewährt. Dieses erwächst nicht nur aus dem Willen der Gegenwart, sondern auch aus dem Erbe einer vielfältigen gemeinsamen historischen Erfahrung. Über ein Jahrtausend - bis in das einstige Zwischenreich Lotharingia - reichen die gemeinsamen kulturellen Wurzeln zurück. Während der Hochindustrialisierung formierte sich der betreffende Raum zu einem zusammenhängenden Wirtschaftsgebiet“.

Als „europäischen Modellregion“ betrachtet, haben die Gipfelteilnehmer beschlossen „diese Vorreiterrolle" weiter auszubauen und zu festigen und „politische Zusammenarbeit in der Gro߬region auf allen Ebenen weiter zu entwickeln“.