Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports
Herzogenbuscher Strasse 56
D-54292 Trier
Herr Klaus Klaeren
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Herr Herbert Ehlen
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830 Kilometer per Rad liegen vor 300 Jugendlichen und Betreuern aus vier Ländern, die vom 21. bis 28. Juni 2008 in die Pedale treten. Bei dieser zehnten „Tour d’Europe Fair Play“ sollen die Jugendlichen, so die Ziele der Veranstalter, für Fairness, Völkerverständigung und Gewaltfreiheit in Sport und Gesellschaft sensibilisiert werden.
Im Jahr 2008 führt die länderübergreifende Tour über 830 Kilometer durch die Großregion – durch Belgien, Luxemburg, Frankreich, das Saarland und Rheinland-Pfalz. Gestartet wird am 21. Juni in Gerolstein, weiter geht es über Mersch, Luxemburg, Schengen, Konz, Losheim, Rehlingen, Saarbrücken, Pirmasens, Altenglan, Mainz und Kirn zum Zielort Trier, wo die Jugendlichen am 28. Juni um 15.30 Uhr vor der Arena Trier erwartet werden.
Außerdem sammeln sie für „Eine-Welt-Projekte“ der Deutschen Welthungerhilfe sowie des Ministeriums des Innern und für Sport im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda. Mit diesen bei „LebensLäufen“ erlaufenen Geldern werde das Bemühen des Sports, der seit 1982 in Ruanda mit vielfältigen Maßnahmen die sportliche Infrastruktur verbessert, sinnvoll ergänzt, betont Sportminister Karl-Peter Bruch den besonderen Stellenwert der diesjährigen Aktion.
Parallel zu dieser Radtour haben Schulen und Vereine die Möglichkeit, sich an den sogenannten „LebensLäufen“ der Welthungerhilfe zu beteiligen und damit weitere Gelder für Projekte in der dritten Welt durch sportliche Leistungen einzunehmen. Persönliche Sponsoren und Paten zahlen dabei für jeden Kilometer in die Spendenkasse.
Seit 1999 sind so bereits 1.400.000 Euro von über 120.000 Kindern und Jugendlichen gesammelt worden. Es können aber auch Spenden über die Europäische Sportakademie bei der Sparkasse Trier unter dem Stichwort „Fair Play Tour 2008 – Spende Ruanda“ auf das Konto Nr. 717.496 (BLZ 585 501 30) eingezahlt werden, die einem Landesprojekt für Kinder- und Jugendliche in Ruanda zugute kommt.
Unter dem Motto „Wir tun etwas für die Bildung und gegen den Hunger – und was tust du?“ wollen die Organisatoren Herbert Ehlen, Sportlehrer an der Regionalen Schule Graf-Salentin in Jünkerath, und Klaus Klaeren, Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie in Trier, für das Projekte sammeln, um damit einen weiteren Beitrag im Rahmen der Partnerschaft mit dem mittelafrikanischen Ruanda zu leisten. „Wir wollen im spielerischen und grenzüberschreitenden Miteinander den respektvollen Umgang miteinander praktizieren“, so Klaus Klaeren über die persönlichen Ziele der Radtour, „im gemeinsamen Sportreiben als völkerverbindendes Element und im fairen Umgang miteinander.“
Im Sinne einer stärkeren Identifizierung der Bürgerinnen und Bürger mit der Großregion ist die luxemburgische Präsidentschaft der 11. Gipfels überzeugt, dass es erforderlich ist, Maßnahmen durchzuführen, mit denen die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger innerhalb dieses Raums sowie die Begegnungen und der Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern gefördert werden.
Das Zugehörigkeitsgefühl kann und soll über Aktionen und Maßnahmen im Bereich des Sports gestärkt werden. Auch sind die Partner der Großregion der Überzeugung, dass der Sport ein wichtiges Instrument für die Förderung so unerlässlicher Tugenden wie Bürgersinn, Toleranz und Fairness ist. Den jungen Menschen der Großregion gilt ein besonderes Augenmerk, und durch grenzüberschreitende, auf die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen ausgerichteten Initiativen, hoffen die Chefs der Exekutiven der Großregion Einfluss auf die Zukunft nehmen zu können.
In diesem Sinne, hat die luxemburgische Präsidentschaft des 11. Gipfels der Großregion beschlossen diese Veranstaltung zu unterstützen, deren Ziel es ist, bei den Jugendlichen – welche aus vier verschiedenen Kulturen stammen und drei verschiedene Sprachen sprechen – die gegenseitige Völkerverständigung und die gemeinsame Identität zu fördern, um grenzübergreifende Freundschaften zu knüpfen und zu verstärken.
Quelle : EuroSportPool / 11. Gipfel der Grossregion, Haus der Grossregion