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AGENDA - WSAGR Veranstaltung
Welche Zukunft für Klein- und Mittelbetriebe in der Grossregion?
Wirtschafts- und Sozialausschuss der Grossregion
02-04-2009


Allez à la fin de l'encart.
Kontakt

Sekretariat des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion

Christina Süß, Referentin

Tel.: 00 352 26 36 35 – 30

E-Mail:cesgr@cesgr.etat.lu


Welche Zukunft für Klein- und Mittelbetriebe in der Großregion?

In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise stehen Klein- und Mittelbetriebe vor großen Herausforderungen. Welche Zukunft hat der Mittelstand in der Großregion? Diese Kernfrage steht im Zentrum der KMU-Konferenz der Großregion, die der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion (WSAGR) unter der Schirmherrschaft des luxemburgischen Mittelstandsministers am 2. April 2009 in der Handwerkskammer Luxemburg veranstaltet.

H:\My Pictures\wsagr20090402Kleine und mittlere Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag für das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung in der Großregion.

Doch ist die Geschäftslage in wirtschaftlich schwierigen Zeiten allgemein getrübt: Auftragsrückgänge und ein ungünstiges Kreditklima belasten die Unternehmen. Die Finanzkrise zieht ihre Kreise. Am stärksten bekommt derzeit die Automobilbranche die Auswirkungen zu spüren.

Unabhängig von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise hat es der Mittelstand in der Großregion mit spezifischen Problemen wie etwa steuerlichen Fragen, erschwerten Zugangsbedingungen zu Gewerbegebieten und mit administrativen Hemmnissen zu tun. Viele kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor einem Generationswechsel. Der Fachkräftemangel bereitet dem Mittelstand zusätzliche Sorgen.

Die derzeitige Krisenlage bietet aber auch zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Geschäft aktiv auszubauen. Konjunkturprogramme sollen die Auftragslage der krisengeschüttelten Baubranche durch Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen wieder ankurbeln. Die Grenzlage des Standorts Großregion eröffnet den kleinen und mittleren Unternehmen in der Großregion zudem neue Wettbewerbschancen.

Wenn sich Unternehmen in Zeiten des tief greifenden Wandels erfolgreich behaupten wollen, gilt es, die Weichen rechtzeitig zu stellen.

Welche Zukunft hat der Mittelstand? – so lautet daher die Kernfrage der Konferenz, die der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion am 2. April 2009 in der Handwerkskammer Luxemburg unter der Schirmherrschaft des Ministers für Mittelstand des Großherzogtums Luxemburg veranstaltet.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Großregion. Aber auch die Rolle der Politik, das Verhältnis zwischen mittelständischen Unternehmen und Banken rücken ins Visier der eintägigen Veranstaltung.

Was können Unternehmen tun, um die negativen Auswirkungen der Krise möglichst gering zu halten? Wie können Unternehmen durch effizientes Personal- und Weiterbildungsmanagement dem Fachkräftemangel entgegenwirken? Wie gelingt es, sein Geschäft trotz bestehender Markthürden erfolgreich über die Grenzen hinweg auszubauen? Welche Wege gibt es, um risikooptimiert zu finanzieren und stärker auf Innovationskraft setzen? In vier Workshops werden am Vormittag der Tagung Erfolgsmodelle und Lösungsansätze vorgestellt und die Risiken und Chancen, denen der Mittelstand heute gegenübersteht, diskutiert.

Am Nachmittag werden sich hochrangige Wirtschaftspolitiker der Anliegen des Mittelstands der Großregion annehmen und insbesondere der Frage nachgehen, welchen Beitrag die Politik dazu leisten kann, dass sich mittelständische Unternehmen auf dem interregionalen Markt der Großregion erfolgreich etablieren und behaupten können. Erwartet werden die für KMU zuständigen politischen Entscheidungsträger aus allen Teilregionen der Großregion.