Veranstalter:
Die Veranstaltung wird deutsch und französisch simultan gedolmetscht.
EU-gefördertes Programm, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, INTERREG IV A Grossregion
VORMITTAGSPROGRAMM
09:00 Uhr Begrüßung
09:30 Uhr Einführung in das Thema: Präfekt der Region Lothringen
Vorsitz: François CHAMBON, Direktor des IRA Metz
Session 1 Betrachtung der Berufswege im Grenzraum
09:45 Uhr Arbeitsmarkt Luxemburg: die Integration des Grenzgängerphänomens
Die Frage der Integration der grenzüberschreitenden Beschäftigung kann anhand der unterschiedlichen beruflichen Mobilität untersucht werden. Verhalten sich Grenzgänger auf dem luxemburgischen Arbeitsmarkt anders als einheimische Arbeitnehmer, was die Ströme zwischen Beschäftigung und Nicht-Beschäftigung anbelangt? Wird sich dieses Verhalten in Zukunft annähern? Die Tatsache, dass Luxemburger Bürger dadurch, dass sie in eines der drei benachbarten Länder ziehen, selbst zu Grenzgängern werden, wird sicherlich einen Beitrag dazu leisten.
Jacques BROSIUS, CEPS/INSTEAD
10:30 Uhr Pause
10:45 Uhr Lothringer als Grenzgänger: eine Neubewertung
Die Zahl der lothringischen Grenzgänger ist sehr hoch, wenn auch das Phänomen noch recht jung ist. Dennoch sind die Fakten sowohl quantitativ als auch qualitativ unzureichend bekannt. So zeigt ein Längsschnitt des Phänomens, dass sein Einfluss unterschätzt wird. Und die Betrachtung der Berufswege der lothringischen Grenzgänger gibt Aufschluss über Intensität und Nachhaltigkeit grenzüberschreitender Beschäftigung bei Einzelpersonen und Haushalten in Lothringen.
Gilles HOUNYEME und Gérard MOREAU, INSEE Lorraine
11:30 Uhr Diskussionsbeitrag zur Problematik der Berufswege
Jean-François ROYER, Insee, Crest
12:00 Uhr Diskussion
12:30 Uhr Mittagsbuffet
NACHMITTAGSPROGRAMM
Vorsitz: Jean-Paul FRANCOIS, Regionaldirektor INSEE Lorraine
Session 2 Merkmale beruflicher Mobilität in der Großregion
14:00 Uhr Weiterbildung in der Großregion
Die Lissabonner Strategie für mehr wirtschaftliche und soziale Konvergenz stützt sich auf eine Reihe von strukturellen Indikatoren, die ein objektives Messinstrument der erzielten Fortschritte liefern. Manche komplexe und international heterogene Systeme wie die Weiterbildung können anhand einfacher Kennzahlen jedoch nicht beschrieben werden. Dazu bedarf es einer kontextbezogenen statistischen Analyse, um Übereinstimmungen und Abweichungen im Bereich der Weiterbildungsangebote in der Großregion zu erfassen.
Cindy LOPES-BENTO, Grenzüberschreitende Statistikgruppe, INTERREG IV-A-Projekt „Einheitliche Kennzahlen“
14:45 Uhr Abgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt der Großregion
Angesichts älter werdender und in ihrer Zahl abnehmender Erwerbstätigen in der Grenzregion muss sich die Großregion den wachsenden Herausforderungen des Wettbewerbs bei der Suche nach gut ausgebildeten und hoch qualifizierten Arbeitskräften insbesondere durch Teilnahme aller Arbeitnehmerkategorien an der Ausbildung und am Erwerbsleben stellen. In dieser Hinsicht bietet die Großregion aufgrund ihrer langen Tradition im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und der engen Verflechtung ihrer Arbeitsmärkte über die nationalen Grenzen hinweg viele Möglichkeiten.
Lothar KUNTZ, IBA (Interregionale Arbeitsmarktbeobachtungsstelle), INTERREG IV-Projekt „OPTI-MATCH“
15:30 Uhr Diskussionsbeitrag zur Problematik der „Flexicurity“:
Jean-Louis DAYAN, Centre d’analyse stratégique
16:00 Uhr Diskussion
16:30 Uhr Abschluss des Kolloquiums: Roger CAYZELLE, Präsident des Wirtschafts- und Sozialrates Lothringen
Institut Régional d’Administration de Metz
Direction de la formation continue et des coopérations
Madame Cheilletz
Téléphone : 0033 – 3 87 75 93 36
Fax : 0033 – 3 87 75 60 13