Regionalpark-Forum am 9. Juni
Das Saarland und Lothringen entwickeln seit nunmehr sechs Jahren gemeinsam Strategien für die Zukunft der Stadtregion Saar-Moselle. Einige Projekte und Ergebnisse der deutsch-französischen Zusammenarbeit werden am Mittwoch, 9. Juni, von 15 bis 19 Uhr beim Regionalpark-Forum „Entwicklungsimpulse für die grenzüberschreitende Agglomeration SaarMoselle“ in der Kulturhalle in Völklingen-Wehrden präsentiert.
Um die Lebensqualität in der altindustriell geprägten Stadtlandschaft zwischen St. Ingbert und Forbach, Sarreguemines und Dillingen zu steigern, die Regionalentwicklung voranzutreiben und neue Perspektiven für diese Region zu entwickeln, hatte das saarländische Umweltministerium den Regionalpark Saar ins Leben gerufen, ein loses Netzwerk von Kommunen und Verbänden beidseits der Grenze.
Mit Hilfe dieser Plattform brachte das Ministerium zwei Projekte auf den Weg: Am Projekt „Das Blaue Band“ sind zehn deutsche und französische Kommunen beteiligt, die entlang der Saar die Entwicklung einer lebenswerten Region vorantreiben wollen.
Das zweite Projekt „Der Warndt nach dem Bergbau – ein grenzüberschreitendes Entwicklungskonzept“ erarbeitet eine Raumkonzeption für den Lebensraum Warndt als Grundlage für die Umnutzung der Bergbaubrachen. Auf dem Gelände der Tagesanlage Warndt etwa wird derzeit ein Zentrum für Erneuerbare Energien aufgebaut.
„Die Projekte fördern eine gemeinsame Identität, die sich nicht auf nationale Zugehörigkeit beschränkt“, so Umweltministerin Simone Peter, die das Regionalforum eröffnen wird. „Mit Hilfe der deutschen und französischen Akteure können Potenziale des städtischen Raumes entdeckt und weiterentwickelt werden und so neue Perspektiven für die Region und ihre Bewohnerinnen und Bewohner entstehen.“
Die Europäische Kommission fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen des Programms Interreg.