Neubau der B 269 geht in die Endphase
Nur 2,8 Kilometer Straße müssen noch gebaut werden, dann ist die B 269 zwischen der A 260, Ausfahrt Ensdorf, und der französischen Grenze komplett. Wenn dieses Teilstück in der Bistaue Ende 2012 fertig ist, wird die deutsche Autobahn A 620 über die B 269 und die neue Route Nationale 33 (von der deutsch-französischen Grenze bis St. Avold) mit dem französischen Autobahnnetz (A 4) verbunden sein.
„Durch dieses leistungsstarke Verkehrsverbindung des Saarlandes mit Frankreich wächst die Großregion noch enger zusammen“, unterstreicht die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter, beim Spatenstich für das letzte Teilstück der B 269. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Andreas Scheuer, gab sie das Startsignal für die weiteren Bauarbeiten.
Das gesamte Bauprojekt B 269 ist einschließlich des Brückenschlages über die Saar bei Ensdorf rund 11 Kilometer lang und mit Gesamtbaukosten in Höhe von rund 55 Millionen Euro veranschlagt. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, wird die Maßnahme zum größten Teil (50 Millionen Euro) durch den Bund finanziert. Der Bau des letzten 2,8 Kilometer langen Teilstücks schlägt mit rund 20 Millionen Euro zu Buche.
Die Baumaßnahme wurde insgesamt in sechs Bauabschnitte gegliedert. Baubeginn der Gesamtmaßnahme war am 17. Februar 2003 am so genannten Kreuzungsbauwerk der B 269 neu mit der B 51 in unmittelbarer Nähe des Kraftwerkes Ensdorf.
Mit dem heutigen Spatenstich wird nun der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) rechnet mit einer Bauzeit von knapp zwei Jahren. Im Frühjahr 2012 soll die Strecke zwischen der deutschen A 620 und der französischen A 4 auf der neuen B 269 durchgängig befahrbar sein.
Quelle : Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes