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Aktuelles - Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion
Erfolgreiche Konferenz „Leben und Arbeiten in der Großregion“
23-11-2010


WSAGR - Leben und Arbeiten in der Grossregion

Strategien für die Zukunft entwickeln

Unter dem Motto „Leben und Arbeiten in der Großregion“ diskutierten am 23. November Experten und Politiker aus der gesamten Großregion im Saarbrücker VHS-Zentrum. Die Konferenz, die vom Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion (WSAGR) veranstaltet wurde, bildete auch den Abschluss der saarländischen Präsidentschaft des Gremiums vor dem Beginn  der lothringischen Präsidentschaft des WSAGR.

Dabei ging es um die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise in den einzelnen Teilregionen, den grenzüberschreitenden Bus- und Bahnverkehr sowie den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Unter den interessierten Gästen im voll besetzten Saal waren auch der französische Generalkonsul im Saarland, Philippe Cerf, der rheinland-pfälzische Landtagspräsident und IPR Ehrenmitglied Christoph Grimm, der Präsident des Landessozialgerichts Saarland, Jürgen Bender, Landtagsabgeordnete aus den Teilregionen der Großregion und Bürgermeister.

Die Großregion in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise

Nach einer thematischen Einführung durch den Vizepräsidenten des WSAGR, Patrice Lombard, haben sich die Experten über die verschiedenen Strategien im Umgang mit der Krise in den einzelnen Teilregionen ausgetauscht, um eine mögliche gemeinsame Strategie auszuloten. An der Runde nahmen teil: der Hauptgeschäftsführer der IHK Saar Volker Giersch; Gilbert Krausener, Vizepräsident des Wirtschafts- und Sozialsausschusses aus Lothringen; der Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrates Eugen Roth und der Vizepräsident des Wirtschafts- und Sozialrates des Großherzogtums Luxemburg Romain Schmit.

Eine gemeinsame Strategie für den ÖPNV in der Großregion

Der Vizepräsident des WSAGR Norbert Geisen hat die zweite Diskussionsrunde zur Problematik der interregionalen Verkehrsinfrastrukturen und der Notwendigkeit konkreter Verbesserungen im öffentlichen Personenverkehr in der Großregion eingeleitet. Die Experten dieser Runde waren die Präsidentin von Zukunft-SaarMoselle-Avenir und Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken, Charlotte Britz; Mathias Schwalbach, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Verkehr“ des WSAGR; der Direktor des Verkehrsverbundes Luxemburg Gilles Dostert, sowie Guy Harau, Berater im Regionalrat und Delegierter im Bereich Koordinierung der grenzüberschreitenden Mobilität. Der Schwerpunkt der Diskussionsrunde drehte sich um eine mögliche Harmonisierung der Fahrpläne und Tarife durch das Projekt EU Spirit und die Notwendigkeit einer gemeinsamen Marketingstrategie. Alle waren sich einig, dass die Mobilität in der Großregion angesichts der wachsenden Zahl der Grenzpendler und aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen verbessert werden sollte.

Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt in der Großregion

Grundlage für die dritte Diskussionsrunde war der „Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Großregion“, der zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde und somit die Arbeiten des WSAGR einem größeren Publikum bekannt machte. WSAGR-Präsident Hans Peter Kurtz bezeichnete den Bericht als wichtiges Instrument in der alltäglichen Arbeit: „Dank dieser Informationen können wir unsere Stärken und Schwächen erkennen und eine Strategie für die Zukunft der Großregion entwickeln.“ Auch der saarländische Europaminister Stephan Toscani, Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte die öffentliche Diskussion des Berichts: „Mit solchen Maßnahmen erreicht man die Menschen in der Großregion, was ein Ziel der saarländischen Gipfelpräsidentschaft ist.“

Auf dem Podium wurden in einer lebhaften Gesprächsrunde Probleme und Handlungsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt in der Großregion ausgelotet. An ihr nahmen teil der rheinland-pfälzische Staatssekretär Christoph Habermann, der Minister für Arbeit, Beschäftigung und Immigration des Großherzogtums Luxemburg, Nicolas Schmitt; der Regionaldirektor von „Forem Conseil“ der Region Wallonien André-Marie Goffin; sowie der Bezirksleiter der Regionaldirektion für Arbeit, Beschäftigung und berufliche Ausbildung in Lothringen Serge Leroy und Lothar Gretsch, Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport des Saarlandes.


 

Kontakt

Gemeinsames Sekretariat des WSAGR

25, Rue Notre-Dame

L-2240  Luxembourg

Frau Catia Carreira

Telefon : 00352 – 26 36 35 40

E-Mail: catia.carreira@cesgr.etat.lu

Fax : + 352/ 26 36 35 50